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Unfälle

In einen Unfall verwickelt zu werden ist immer eine unangenehme Angelegenheit. Dies gilt insbe­sondere dann, wenn Personen dabei zu Schaden kommen.

Folgende Regeln sollten bei einem Unfall beachtet werden:

Gibt es Verletzte, ist unverzüglich die Rettung und/oder die Polizei zu verständigen. Abgesehen davon, dass auch bei Unfällen mit bloßem Sachschaden die Nicht-Meldung eines solchen Ereig­nisses ein Verwaltungsdelikt darstellen kann, das im Stich Lassen eines Verletzten stellt eine ge­richtlich strafbare Tat dar.

Die Unfallstelle sollte nach Möglichkeit abgesichert werden.

Wenn möglich, sind die Unfallstelle und die Unfallfolgen zu fotografieren.

Der Unfall ist ehestmöglich den beteiligten Versicherungen zu melden (z.B. Kfz-Haftpflichtversi­cherung des Gegners, eigene Kaskoversicherung, Haushaltsversicherung (z.B. bei Skiunfällen)). Bei einer behördlichen Einvernahme sollte – wenn eine Unsicherheit besteht – ein Anwalt Ihres Vertrauens beigezogen werden. 

Sämtliche Unfallsfolgen sind im Hinblick auf die spätere Geltendmachung von Schadenersatzan­sprüchen zu dokumentieren. Das gilt beispielsweise für Kosten einer medizinischen Behandlung, Kosten einer Hubschrauberbergung, Physiotherapiekosten, Kosten psychologischer Behandlung, Reparaturkosten, Kosten verschmutzter und zerstörter Kleidung und so weiter.

Auch wenn das Unfallgeschehen nicht rückgängig gemacht werden kann, durch eine sorgfältige Dokumentation des Unfallsgeschehens und der dabei aufgetretenen Folgen kann die Abwicklung des Schadenfalles durch die Versicherung, notfalls durch das Gericht effizienter, kostengünstiger und vor allen Dingen nervensparender durchgeführt werden.